Wreck-it Ralph

Schon als Kind habe ich mich gefragt, ob die Bösewichte aus den Comics wirklich immer Spaß daran haben böse zu sein oder ob sie nicht doch irgendwann zur Vernunft kommen, erwachsen werden und einen besseren Lebensinhalt finden. Mal ein paar kleine-Jungen-Streiche sind ja ganz spaßig, aber immer der unbeliebte Fiesling zu sein, muss ganz schön an die Nerven gehen.

Und genau an der Stelle setzt der neue Disney-FilmWreck-it Ralph” an. Denn es ist eben nicht immer so, dass es sonderlich erfüllend ist, von allen gehasst und gefürchtet zu werden. Dabei zeigt er zwar die Geschichte eines einzelnen Bösewichts, aber genauso treffen sich in einer durchaus realistischen Selbsthilfegruppe regelmäßig die Fieslinge, böse Gegenspieler und Endgegner. Richtig Endgegner -denn das Totschlagargument für diesen Film ist eben nicht nur die Geschichte eines Bösewichts, der gerne mal in ein lächelndes, dankbares Gesicht blicken möchte. Es ist die Tatsache, dass es um den bösen Gegenspieler eines Arcadegames geht. Hinter jedem Automaten in den Spielhöllen steckt doch immer eine Geschichte.


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Bei dem Film “Wreck-it Ralph” ist der Urspung das Spiel “Fix-it Felix Jr.”. Der Bösewicht Ralph ist es aber leid immer und immer wieder den Bösen zu spielen. Um zu beweisen, dass er auch gutes tun kann, flieht Ralph aus dem Arcadegame und stürzt sich in sein eigenes Abenteuer.

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