Kleines Update



Ich finde, ich bin euch ein kleines Update schuldig, da ich kaum noch etwas von mir hören lasse. Im Moment beschäftige ich mich mit allerhand Projekten, die ich mir selbstaufgebuckelt habe. Welche das sind, möchte ich euch in diesem Blogartikel kurz vorstellen, damit ihr eine Vorstellung davon bekommt, was ich mache, während hier im Blog mal wieder Funkstille herrscht. Denn die Projekte fordern ihren Tribut an meiner noch so jungen Seele, aber ich bin auch selbst schuld.



Da gibt es einmal das große Thema Animation. Ich arbeite mich gerade durch einige Tutorials durch und bin dabei auf “Lip Syncing” gestoßen. Also die Mundbewegungen an Gesang oder das gesprochene Wort anzupassen. Ihr glaubt ja gar nicht, wie aufwändig so etwas ist! Aber das Ergebnis fasziniert mich, weil man so quasi seinen eignen Figuren Leben einhauchen kann. Das Ganze dient natürlich dazu, irgendwann einmal eine kleine Serie auf Youtube veröffentlichen zu können. Mit eigenen Charakteren, Schauplätzen und einer interessanten Story über Berlin.





Um die Szenen möglichst detailgetreu abzubilden, muss ich an vielen alltäglichen Dingen arbeiten. Zum Beispiel an einer Anzeigetafel, wie man sie aus fast jedem Berliner U-Bahnhof kennt (hier von einem Foto in Photoshop nachgezeichnet und coloriert). Diese dann animieren, mit echten Fahrtzeiten *blink blink Zug Richtung Alex 3min* und der Zeiger der Uhr schiebt sich eine Minute weiter. Wie ihr seht, zeichne ich hier und da etwas und füge es dann am Ende zusammen. Im Moment fotografiere ich auch interessante Orte in Berlin, um diese dann zu Kulissen meiner Serie werden zu lassen. Wie man das eben auch aus bestimmten Anime kennt. Ihr seht, ich buckel mir tatsächlich viel zu viel auf! Weswegen mein Blog etwas vor sich hin gammelt.






Tja und dann gibt es da noch den Comicstrip, an dem ich schon etwas über ein Jahr arbeite? Das erste Panel verdeutlicht so ziemlich genau, wie ich an freien Tagen drauf bin. Ja, ich bin sehr faul! Immer, wenn ich Lust habe und das passiert nicht oft, dann hocke ich mich an den Comicstrip und zeichne ein wenig. Meiner Meinung nach viel zu wenig. Ich kann mich da nur sehr schwer motivieren, mich noch nach der Arbeit hinzusetzen. Hier fehlen noch grob geschätzt 5 – 6 weitere Panels.

Das ist also mein kleines Update, zu all den Dingen, an denen ich gerade arbeite. Ich wünschte ich hätte privat viel mehr Zeit, um mich der Illustration zu widmen. Viele der Comiczeichner da draußen leben ja auch von ihren Grafiken und zeichnen jeden Tag. Da steckt dann auch viel mehr Routine drin als bei mir. Genau diese Routine würde ich mir aber gerne aneignen. Ich habe das Gefühl, ich stehe an der Schwelle zu etwas extrem Großen. Kann mich aber nicht so frei bewegen, wie ich es gerne hätte. Manchmal ist das echt frustrierend, dann noch am Ball zu bleiben. Ich sage mir immer wieder, es ist okay, wenn man länger für etwas braucht, solange man dran bleibt. In der Hinsicht darf ich nicht mehr so Sprunghaft sein. Ich denke jeden Tag an 1000 Dinge die ich mir irgendwo notiere, wie z.B. kleine Geschichten für die Serie, die prima als Comicstrip dargestellt werden könnten. Oder wie ich mein Logo animiere, wenn ich auf Youtube dann tatsächlich eine Serie starte. Wen ich fragen könnte, wenn ich einen Synchronsprecher für eine Figur bräuchte. Wie ich an ein gutes Aufnahmegerät komme. Was ich in der Serie über Berlin sagen könnte. Wie ich an Sounds komme, die ich nicht einfach selbst aufnehmen könnte.

Das sind die 1000 Dinge, über die ich mir den Kopf zerbreche, wenn mal wieder nichts hier im Blog passiert.





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